Was Sie auf Cuba nicht erwartet:
Sie werden auf Cuba weder Leuchtreklame, noch Shopping-Eldorados,
High Tech Läden, Gourmet Tempel oder moderne Highways
vorfinden.
Was Ihnen Cuba dafür bieten kann:
50er Jahre Nostalgie, Oldtimer und Erinnerungen an amerikanische
Filmstars und die Mafia, Musik und Tanz, heiße Rhythmen
von Salsa bis Buena Vista Social Club, Genuss von Zigarren
und Rum, Natur pur von der Sierra Maestra bis zur Sierra del
Rosario, Traumstrände, Geschichte von der Kolonialzeit
bis zur Revolution, Gedanken über Sozialismus und Kapitalismus,
Sicherheit - auch bei nächtlichem Stromausfall.
Vor allem aber freundliche, herzliche, gebildete und temperamentvolle
Menschen, die Sie mit einer unglaublichen Gastfreundschaft
empfangen.
Allgemeines:
In den letzten Jahren erlebte Cuba einen Aufschwung als Urlaubsparadies.
Trotz der herrschenden wirtschaftlichen Probleme wird versucht
Cuba dem Tourismus zugänglich zu machen. Dabei kann es
aber ab und an zu Versorgungsengpässen kommen. Im ganzen
Land entstehen neue Hotelanlagen - die Bautätigkeit zeugt
von einem aufstrebenden Tourismus.
Die Hotelkategorien sind nicht mit europäischen Standards
zu vergleichen, weshalb wir auch bei der Beurteilung der Hotels
die Kategorien bewusst tiefer angesetzt haben. Bei der Qualität
der Hotelangebote, des Service und der Küche müssen
Sie, trotz ständiger Verbesserung, im Vergleich zu europäischen
Standards mit Abstrichen rechnen.
Sind die Hotels nicht voll belegt, kann es unter Umständen
auch vorkommen, dass nicht alle Einrichtungen und Restaurants
für die Gäste zur Verfügung stehen. Oft fehlt
es in den Hotels an den nötigen Ersatzteilen. In der
Hochsaison ( November bis Februar z.T. März) sind die
Hotels teilweise bis an ihre Kapazitätsgrenzen belegt.
Durch den Ersatzteilmangel bedingt kann es dann sein - vor
allem wenn man sehr spät bucht - dass die Zimmer, die
man bekommt nicht voll funktionstüchtig und/oder renovierungsbedürftig
sind. "Inventar" (= erfinden) ist eines der wichtigsten
cubanischen Wörter. Durch die wirtschaftliche Situation
geprägt sind Cubaner so ziemlich die einfallreichsten
Menschen und werden, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, alles
mögliche versuchen zu helfen.
Auf Cuba herrscht Energieknappheit, weshalb es teilweise zu
Strom- und Wasserausfall kommen kann.
In der Nähe von Varadero werden kleine Mengen an Öl
gefördert. Dadurch kann es bei ungünstigem Wind
zu Geruchsbelästigung kommen.
Einreise- und Zollbestimmungen / Konsularische Vertretungen
Klima und Kleidung / Strom:siehe
unter Länderinfo
Visum:
Sie können das Touristenvisum (=Touristenkarte) für
25 EURO bei uns bestellen - siehe
Touristenkarte.
Ärztliche Versorgung und Medikamente:
Das cubanische Gesundheitswesen gilt als das beste von Lateinamerika.
Trotzdem sind wegen des Embargos nicht alle Medikamente erhältlich.
Ihren persönlichen Bedarf nehmen Sie am besten in ausreichender
Menge mit. Arztkosten und Medikamente müssen vor Ort
bar bezahlt werden. Wir raten dringend zum Abschluss einer
Reisekrankenversicherung.
Sprache:
Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels wird auch Englisch
und zum Teil Deutsch gesprochen.
Währung und Geldwechsel:
Die nationale Währung ist der cubanische Peso. Für
Touristen ist das einzig gültige Zahlungsmittel der Peso
Convertible CUC.
In Hotels, größeren Restaurants und Geschäften
werden Kreditkarten (Eurocard/Mastercard/Visa) angenommen.
Reiseschecks werden nur zum Teil akzeptiert und gegen eine
relativ hohe Gebühr in Bargeld eingetauscht. Bitte achten
Sie darauf, dass keine Kreditkarten oder Reiseschecks, die
auf US-amerikanische Kreditinstitute ausgestellt sind, anerkannt
werden (z.B. American Express, Diners, Visa der Citibank).
Bargeldabhebung mit der Kreditkarte ist nur in Havanna und
Varadero möglich. Es empfiehlt sich die Mitnahme von
EUR in Bargeld. Die besten Wechselkurse erhält man in
Banken. Wechselstuben (CADECA) oder Hotels haben wesentlich
schlechtere Kurse.
Trinkgelder:
Trinkgelder werden gerne genommen. Für Kofferträger
und kleinere Getränkerechnungen ist 1 CUC, für das
Zimmermädchen ca. 3 CUC pro Woche angemessen. In Restaurants
sind zwischen 5%-10% des Rechnungsbetrages üblich. All
Inclusive heißt nicht, dass das Personal keinen Service
bietet. Auch hier werden Trinkgelder gerne gesehen.
Nebenkosten:
Bier ca. 2-3 CUC
Softdrinks ca. 2-3 CUC
Imbiss ca. 5-9 CUC
Kaffee/Espresso
ca. 2 CUC
Rum Cocktails ca. 3-5 CUC
Hauptmahlzeit ab 12 CUC
Telefon ca. 5-7 CUC pro Minute
Fotografieren:
Fotografieren ist generell erlaubt. Dahin gegen dürfen
militärische Anlagen, Militärpersonal, Polizisten,
Brücken, Bahnhöfe und Flughäfen nicht abgelichtet
werden. In einigen Museen ist das Fotografieren verboten.
In Dollar-Geschäften können Sie Filmmaterial kaufen.
Wir empfehlen trotzdem eine ausreichende Menge mitzunehmen.
Kriminalität:
Cuba ist eines der sichersten Reiseländer. Kleine Eigentumsdelikte
sind dennoch nicht ganz auszuschließen. Es ist ratsam
Bargeld, Schecks, Schmuck, Pass, Tickets und andere Wertgegenstände
im Hotelsafe unterzubringen.
All Inclusive:
Um sich als "All Inclusive Gast" auszuweisen, erhält
der Kunde, wie international üblich, ein Plastikarmband.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Der Treibstoffmangel, bzw. dass Treibstoff nur gegen CUC erhältlich
ist, macht es den Cubanern schwer öffentliche Verkehrsmittel
zu benutzen. Busse und Züge sind, da sie nur unregelmäßig
fahren, meist überfüllt.
Es ist auf dem Land nicht unüblich, Cubaner auf die
Ladefläche eines LKWs gepfercht zu sehen. Viele sind
darauf angewiesen, von den wenigen vorbeikommenden Autos mitgenommen
zu werden. Deshalb empfiehlt es sich bei einer Rundreise mit
dem Mietwagen immer Einheimische mitzunehmen. Es kommt einem
auch sehr oft, wegen des Fehlens von Straßenschildern
selbst zu Gute.
Als Tourist per Anhalter oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln
das Land zu bereisen ist nicht sinnvoll, zudem man dann die
wenigen vorhandenen Plätze den Cubanern "wegnimmt".
Taxis sind in größeren Städten, vor Hotels
und an Touristenorten anzutreffen. Dabei sollten Sie darauf
achten, dass das Taxi ein Taxameter hat und dieses auch einschaltet.
Hat das Taxi kein Taxameter, so muss der Fahrpreis vorher
ausgehandelt werden.